Es ist noch Suppe da!

Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen kamen am vergangenen Sonntag viele Besucher zur Lunette 41, wo der Festungsbauverein sie zum Internationalen Tag der Forts willkommen hieß. An zahlreichen Stationen konnten sie zuschauen und auch selbst aktiv werden:

  • Bei den Steinmetzen konnten die Besucher die Werkzeuge selber ausprobieren und einen ersten Einblick ins Zuhauen, Scharrieren und Mauern gewinnen.
  • Besonders beliebt – vor allem bei den jugendlichen Besucherinnen – war der Bau einer Gabbione und Palisade.
  • Ein weiterer Besuchermagnet war der Schmied, der an einer Feldschmiede demonstrierte, wie Werkzeuge hergestellt und instand gehalten wurden und ganz nebenbei noch das eine oder andere Hufeisen produzierte.
  • Die Archäologen der Landauer Firma Südwestarchäologie stellten nicht nur ihre minutiöse wissenschaftliche Arbeitsweise mit dem berühmten Pinsel vor. Mithilfe eines ganz neuzeitlichen Metalldetektors konnten Groß und Klein selber auf Schatzsuchegehen und stießen nach kurzer Grabung mit einer Kelle auch tatsächlich auf unerwartete Funde.
  • Was ist der Unterschied zwischen einem Sechspfünder und einem Zwölfpfünder? Und warum ist die größte Kanonenkugel die leichteste? Was mache ich, wenn ich in meinem Garten eine Kanonenkugel finde? Antworten darauf gab es im  Kugelgarten.
  • Ein großes Festungsmodell gab allen einen kleinen Überblick über die Festung.
  • Abkühlen konnte man sich im Kellerraum des Turms beim Film über die Festung Saarlouis, unserer diesjährigen Partnerfestung, – und sich so ganz nebenbei im Gewölbe auch an der Baukunst der französischen Festungsbaumeister erfreuen.

Nach getaner Arbeit fand die Soupe au bled (blé), die unser Feldkoch aus einem großen Kessel über offenem Feuer servierte, reißenden Absatz. Dazu mehr im Artikel der Rheinpfalz vom 5. Juni 2018.

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